Simon Strauß
In der Nähe. Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht (Tropen)
*Die Veranstaltung ist ausgebucht! Anmeldungen sind nicht mehr möglich.*
Moderation: Sabine Rennefanz
Simon Strauß begibt sich in die ostdeutsche Provinz, genauer nach Prenzlau in der Uckermark. Dort zeigen sich die Konflikte und Erosionen unserer Zeit In der Nähe, so der Titel seines neuen Buches. Strauß tritt nicht als Journalist oder Historiker auf, sondern als Zeitgenosse und Mitbürger. Und als solcher kommt er, der selbst unweit von Prenzlau aufgewachsen ist und die Stadt gut kennt, ins Gespräch mit den verschiedensten Menschen, mit dem Bürgermeister, der Kita-Leiterin, dem syrischen Geflüchteten, dem Oberstleutnant, dem AFD-Lokalpolitiker und vielen mehr. Seine Streifzüge und Begegnungen führen vor Augen, was es bedeutet, mit unterschiedlichen Meinungen und Ansichten nach Lösungen und einem Miteinander zu suchen.
„Prenzlau – das ist das schlechte Gewissen der Großstadt, das ist die vielzitierte Überlastung der Kommune, das ist die drohende Übernahme von rechts […] und vor allem: die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Zugehörigkeit und nach Nähe.“
Simon Strauß ist Schriftsteller und Journalist. Er lebt in Berlin und der Uckermark und ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zuletzt erschienen Sieben Nächte (Aufbau), Römische Tage sowie Zu Zweit (Tropen).
Sabine Rennefanz ist freie Journalistin und arbeitet u. a. für Der Spiegel und Tagesspiegel.
Donnerstag, 20. November 2025, 19 Uhr
Ort: Historische Villa Metzler, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt 8 / erm. 4 €. Die Plätze sind begrenzt, um Anmeldung per E-Mail an
literatur.kulturamt@stadt-frankfurt.de wird gebeten.
In Kooperation mit dem Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main e.V.





